Anja Callam

© Anja Callam

„Solarisation I – III“, dreiteilige Serie, Eisen, Mull, je 40 x 50cm, 2007.

© Anja Callam © Anja Callam

Statement

Ein Nachdenken über Grenzen und Oberflächen.

Abgrenzung dient in erster Linie dem eigenen Schutz, schafft aber auch einen wichtigen Teil der Eigendefinition.

Oberflächen sind zum Schutz der Sache gestaltete Verhärtungen (Ränder) des Systems, eine nach außen definierte Demarkationslinie. Trotz allem ist eine kontrollierte Durchlässigkeit wichtig für die Existenz, autark ist selten, Schnittstellen sind komplex.

Die Haut ist eine Oberfläche und Körpergrenze.

Sie ist das größte Organ des Körpers und zuständig für Abwehr, Austausch und Kommunikation zugleich. Sie ist die sensible Grenze zur umgebenden Welt und wir haben eine hohe Qualität in der Beurteilung einer persönlichen Distanz  bzw. Nähe entwickelt.

Entfernung hat deshalb auch etwas mit Würde und Respekt zu tun – oder eben nicht, bei bewußter oder unbewußter Übergriffigkeit.

Eine gesunde Distanz ist nicht gegeben bei Verletzung, Wunde, Schmerz, Heilung.

Zu nah an der Definition, zu nah an der Existenz.

Den Mensch als Ganzes wahrzunehmen, gelingt nicht mehr.

Verbrannt in Distanzlosigkeit?

Spuren, Narben, die verändern.

Material wird verändert.

Die Seele ist nicht physikalisch.

Nachdenken läßt nicht vergessen.

Anja Callam

Installationen / Objekte / Performances

Atelier: Bau 6, Ehrenbürgstr. 9, 81249 München‐Neuaubing

 acallam@freenet.de

 www.callam.de

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